Austrian Indoor Trophy Graz, 03. Feber 2018

Tanja beim Indoor-Wettkampf in Hodonin/CZ am 28.12.17
31. Dezember 2017

Hier einmal ein Rückblick an längst vergangene Tage, und zwar an den 10.10.2009

http://www.sc-highlanders.com/2009/10/10/aic-finale-in-wieselburg/

 

An diesem Tag begab es sich dass nach der Siegerehrung die Eisenstädterinnen

Susi Fuchs und Silvia Zeltner und meine Wenigkeit darüber gesprochen haben, wie

die Indoor–Trainings und –Rennen in den USA ablaufen und wie es der Susi (die gerade

von ihrem Studienaufenthalt in Detroit retour war) dabei ergangen ist. Michi Eisl ist

dazugekommen und das war rückblickend die Geburtsstunde von Indoor-Rennen in

Österreich. Kaum 3 Monate später, im Jänner 2010 ist die Auftakt-Veranstaltung in

Mattersburg als Bundesländer-Vergleichskampf Burgenland-Steiermark über die Bühne

gegangen.

 

Unsere kleine, feine Rennserie wird kaum dazu beigetragen haben, aber wir haben die

AIT in eine Phase hineingeboren, in der sich der Rollsport wieder seiner Ursprünge

besonnen hat. Weg von Point-to-Point-Langstrecken auf der Straße und retour auf die Bahn

und in die Halle. Das was ein Jahrzehnt lang gerademal in Italien, USA und vielleicht in

Deutschland funktioniert hat, das stellt ab dem Jahr 2010 mit Einführung des Europacup

und des europaweiten Wieder-Auflebens der großen Hallen-Serien den Sport Inline-Speedskating

in seiner ureigensten Form dar. Apropos ureigenste Form, in Graz hat es ab der Jahrhundertwende

19./20. Jahrhundert und bis in die späten 1930er Jahre in der Mondscheingasse 3 eine Rollsporthalle

gegeben. Nach dem Krieg und bis in die 1990er Jahre hat das Gebäude einen Elektro-Großhändler

beherbergt, seither ist nur noch die Denkmal-geschützte Fassade übrig, die den dahintergelegenen

Wohnbau bedeckt. So gesehen führen wir eine Tradition weiter.

 

Genug der Nostalgie, am vergangenen Samstag 03.Feber 2018 haben wir also zum nun 9. Mal

ein Station der AIT veranstaltet. Nachdem bei der Auftakt-Veranstaltung in Mattersburg über 100

Läufer am Start gestanden sind, war zumindest meine Erwartungshaltung hoch bis sehr hoch

und sollte umsomehr gedämpft werden. Die Italiener hatten an diesem Wochenende Meisterschaften,

die Ungarn Wettkämpfe am Eis, die Tschechen waren in Geisingen, ein Teil der Slowaken in Polen

am Eis usw. Dass ein Teil der genannten Läufer wegen Krankheit ausgefallen ist, das liegt in der

Natur der Jahreszeit. Keine Vorwürfe, wir haben diese Problemstellungen ja jedes Jahr und die, die

da waren, die waren umsomehr willkommen.

 

Die sportlich positiven Tatsachen aus unserer Sicht, das war einmal die Mannschaftsgrösse von

12 LäuferInnen (der erkrankte Konsti wär der 13. gewesen), das hatten wir seit Jahren nicht. Dann

war da der erste Renneinsatz von Arijana, der hätte besser nicht sein können. Und dann war da

noch unser Gesamt-Auftritt in Bezug auf die Punktewertung, wir haben die Schande von

Mattersburg getilgt, sind von 5 auf 2 nach vor gehopst und haben den Rückstand auf Wien

von 212 auf 130 Punkte reduziert. Eigentlich wollte ich heute morgen den Pokal beim Graveur

abgeben und mit dem vermeintlichen Gesamtsieger 2018 versehen lassen…….ich warte jetzt doch

bis nach Linz. Hier unsere Mannschaft: Arijana, Kathi, Lisa, Maria, Marie, Tanja, Valentina, Verena, Andi,

Fabian, Lukas, Markus.

 

Die gesellschaftlich und sozialpolitisch positiven Tatsachen waren die vielen aktiv und passiv

anwesenden HighlanderInnen während einer Veranstaltung die man als durchaus gelungen bezeichnen

darf. Das waren Martina und Kathi im Rennbüro, Anke, Esmeralda, Regina, Renate am Buffet, Sven

am Buffet und an der Tonanlage, unsere Sportler waren gleichzeitig Aufbauhelfer, MC Manuel war

der DJ und hat dafür gesorgt dass Wr.Neustadt aus den negativen Schlagzeilen kommt, Karin und

Wolfgang waren (gemeinsam mit der Steir. Landespräsidentin) wie immer das Kampfgericht, im

Publikum gesehen haben wir Konstantin mit Familie, Enzo mit Philipp, Andrea mit Uwe der fotografiert

hat, Renate und Gloria, Sabine, Karin Wutte, meine Familie, Gernot, Betti und Georg sowie Tanja Maurer

mit Schwester und Papa.

Nie auf der Tribüne gesehen hab ich den Andi, der hatte wie üblich die Dreifachbelastung als Excel-Chef,

Mannschaftsbetreuer und Starter.

Wer hier nicht angeführt wurde – sorry.

 

Hier noch die Zwischenwertung nach 2 von 3 Stationen:

  1. Wien 699
  2. Stmk 569
  3. Inline Veseli 529
  4. Burgenland 481
  5. Cassiova Kosice 280
  6. Tatabanya 266
  7. OÖ 108
  8. NÖ 89
  9. Zagreb 39

 

Text: Hans-Peter

Fotos: Uwe

http://fotos.sc-highlanders.com/?/category/309