„4 Fragen an…“: Walter Wemmer
5. Januar 2007
„4 Fragen an…“: Robert Petutschnigg
5. Januar 2007


Hans-Peter, Du hast 2006 einen enormen Leistungsschub erlebt.
Denkst Du, daß dieses Jahr ein ähnlicher Fortschritt möglich ist?

Hans Peter Kraus:
Da muss ich weiter ausholen. Ich habe nicht mit skating im Verein begonnen, weil ich ein so talentierter Skater mit einem so gut koordinierten Körper bin, sondern weil ich unbedingt genau diesen Sport ausüben wollte. Im Prinzip konnte ich überhaupt nicht skaten als ich zu den Highlanders gestossen bin. Nachdem ich das hervorragende Hallentraining regelmässig besuche, ergibt sich allein dadurch schon von einer Saison zur anderen ein kleiner Schub. In diesem Winter befasse ich mich erstmals gezielt mit meiner (schlecht ausgebildeten) Koordination. Das sollte mich ebenfalls ein bisserl weiterbringen.

 

 

Du bist heuer in die AK2 „aufgestiegen“. Wie beurteilst Du diese neue Situation?

Hans Peter Kraus:
Es wird sich dadurch definitiv nichts ändern. In jedem Jahrgang gibt´s schnellere als den Kraus und die österreichweit Besten (Weber, Habesohn, Ullreich, etc.) sind auch in dieser AK meilenweit von mir entfernt.

 

 

Welche „geheimen“ Zeitziele hast Du Dir für die kommende Saison für HM, M und den One Eleven gesteckt?

Hans Peter Kraus:
Eigentlich habe ich nicht vor, gesondert viele Marathons in der kommenden Saison zu fahren, obgleich die Marathonzeit als Gradmesser des Könnens herhalten muss. Aber um die Frage zu beantworten: 21km unter 42 min, 42km unter 82 min, 111km unter 4:40 Std.
Um ganz ehrlich zu sein, habe ich mir allerdings eine Verbesserung meiner Bahnleistung als oberste Priorität für 2007 gesetzt, weil ich im Herbst 2006 in Wörgl plötzlich entdeckt habe, dass mir Bahnfahren Spass macht.

 

 

Wenn Du für das Inlineskating in Österreich einen Wunsch frei hättest, wie würde dieser lauten?

Hans Peter Kraus:
Es imponiert mir sehr, wenn ich denselben Jugendlichen und jungen Leuten allwöchentlich bei Rennen begegne, weil das für mich ein eindeutiger Hinweis ist, dass das „Freaktum“ nicht ausstirbt. So gesehen wäre mein Wunsch, dass der Nachwuchs-Nachschub nicht abreisst. Nachdem ich jedoch auch egoistisch bin, wünsche ich mir in Graz eine 200m-Bahn mit (mindestens 7%) parabolisch erhöhten Kurven, überdacht oder mit Flutlicht, kostenfrei benützbar, mit Sanitäranlagen, Buffet und Zuschauertribünen.