Kathi Thien debutiert im Europacup, Heerde (03.05.2014 – 04.05.2014)
4. Mai 2014
Lukas Schwaiger bei den Rollsporttagen Gera (16.05.2014 – 18.5.2014)
18. Mai 2014

Anfahrt am Renntag, 2 Distanzen pro Altersklasse mit einem Zeitplan der eine Rückfahrt am selben Tag erlaubt, das ist der Alpe Adria Cup, eine Rennserie die immerhin bereits so 10 bis 15 Jahre am Buckel hat die mit ihrem einfach gehaltenen Konzept alle Höhen und Tiefen des Rollsports der letzten Dekade scheinbar unbeeindruckt überstanden hat.

Irgendwann so zur Jahrtausendwende wurde die Sache von Borut Mavsar (in Kranj als Sprecher am Werk), Luka Markic (in Kranj als Head Judge am Werk) und dem heutigen Präsidenten des NÖRSV, Peter Krause in’s Leben gerufen und hat im Laufe der Jahre sensationell gute Rennen in Slowenien, Kroatien, Serbien, Ungarn und Österreich herausgebracht. Man denke da an den AAC in Eibiswald 2005 mit mehr als 100 TeilnehmerInnen, das 500m-Turnier und den Halbmarathon in Portoroz mitten auf der Strandpromenade, die charmant organisierten Parkplatzrennen in Murska Sobota, Baden bei Wien und Zagreb oder auch die gut besuchten Bahnrennen in Wörgl oder Kranj.

Die 240m-Bahn (das ist die neuere der beiden Kranjer Bahnen) in Kranj war unser Gastgeber an diesem Wochenende. Schöne Anreise über den Loibl, perfektes Wetter, 42 StarterInnen in den Leistungsklassen aus 4 slowenischen, einem kroatischen und 3 österreichischen (ATUS, UES, Highlanders) Vereinen und noch einmal so viele in den Fitnessklassen und ein freundlich und perfekt organisierter Event, das waren die Rahmenbedingungen für einen tollen Renntag.

Zu den Rennen: Tanja hat seit letztem Jahr ordentlich zugelegt, und zwar beim Tempo nicht beim Gewicht, belegt Gesamtrang 2 mit guten Zeiten über 300 (42,06) und 500m. Philipp gewinnt seine beiden Rennen mit beeindruckenden 33,58 über 300 und einer guten taktischen Leistung über 1.500m. Kathi fährt abermals pers. Best über 300EZ in 31,63, über 3.000m liefert sie den gleichaltrigen Burschen ein Gefecht auf Augenhöhe, sie gewinnt ebenfalls beide Distanzen. Lukas, einer der beiden gemeldeten Junioren fährt über 300EZ in 28,32 (pers. Best) die insgesamt drittschnellste Zeit des Tages. Über 5000P starten Junioren und Aktive gemeinsam in einem repräsentativen 15er-Starterfeld, nach eher umständlichem Navigieren in den ersten beiden Runden ist Lukas hier ab der ersten Attacke dabei, holt nach 15 Runden die beiden Ausreisser Mavsar und Remic wieder ein, hat dann aber der Konterattacke nichts mehr entgegenzusetzen und belegt Rang 3. Beeindruckend seine Schlussrunde in 18,89. Bleibt unser Zeltweger Support, Sidi Stanek. Sie verschläft zwar den Kurzstreckenstart, holt sich hier dennoch den Sieg wie auch auf der Langstrecke. Wenn man dieses Rennen als Generalprobe für die ÖM gesehen hat, so kann man durchaus von einer geglückten solchen sprechen.

Abgesehen von der erwähnten Gastfreundschaft haben die Rennen auch ein Wiedersehen mit Gegnerinnen vergangener Zeiten, wie den Gradisar-Schwestern oder Katja Mavsar (guter Hoffnung!) gebracht. Wenn auch die slowenische Renngemeinde noch kleiner als die österreichische ist, so haben manch ambitionierte Youngsters sicherlich die Möglichkeit in die Fussstapfen eines Koprivec oder Mavsar zu treten.

Fotos: http://fotos.sc-highlanders.com/?/cat…
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