Austrian Indoor Trophy, 16.12.2018, Mattersburg
17. Dezember 2018
Finale Austrian Indoor Trophy 2019, Linz 17.02.2019
18. Februar 2019

Die beste AIT bis jetzt!

 

Nach der für mich persönlich enttäuschenden AIT 2018 galt es neue Ideen in Bezug auf die

generelle Ausrichtung dieser Veranstaltung zu finden. Vorgenommen haben wir (Andi+ich)

uns, uns für die Jubiläums-Veranstaltung „etwas besonderes“ einfallen zu lassen.

Was mich betrifft, „etwas besonderes“ ist mir nicht eingefallen, während dem ganzen Jahr,

sprich der ganzen Wettkampfsaison ist die Trophy immer weit weg. Erst im November gibt

dann der Andi mit dem lancieren der Ausschreibung den Impuls, dass schön langsam etwas

zu tun ist. Etwas besonderes hat sich lediglich der Vorstand einfallen lassen, nämlich

den Wechsel auf die neue, schnelle aber teure Blue Box Arena. Eine gute Entscheidung wie

wir nun wissen.

 

Der erste Schritt war, anlässlich des Wiener Hallenrennens mit Renata Karabova ein

Betreuungspaket für die Vereine aus Kosice zu schaffen, um einen Anreiz zu geben, im

Winter die tour-retour 1200km für den Start bei einem 1-Tages-Event in Graz anzutreten.

Hat übrigens gut funktioniert, 2 von 3 Vereinen aus der östlichen Slowakei waren mit der

unglaublichen Anzahl von 24 LäuferInnen am Werk. Ab Dezember ging´s dann mit

Lobbyismus so richtig los, Initialzündung für ein schlussendlich gutes Ergebnis bei den

Nennungen war sicherlich dass Andi die Familie Bohumsky einladen konnte.

Gesamt waren dann 120 LäuferInnen zu Gast, das zweitbeste Ergebnis seit uns 2015

die Italiener überfallen haben.

 

Groß wie selten zuvor war die Highlandische Abordnung zum Heimrennen:

Altijana Softic (Premiere)

Konstantin Reichart

Fabian Wutte

Arijana Sofitc

Marie Reichart

Lisa Schöllnhammer

Verena Freßner

Maria Schein

Lukas Schwaiger

Anne Bouvier (Premiere)

Julius Drescher (Premiere)

Markus Hollerer

Sven Gröndahl (Premiere)

Andi Wutte

Viel mehr geht eh nicht, auch wenn wir denken, dass wir viele sind..

 

Über das Aufleben lassen von Traditionen und das Wiedereinführen von rollsportlichen

Hallen-Rennen in Graz nach einer Unterbrechnung von 72 Jahren (1938-2010) hätte ich

viel zu erzählen, bin aber überzeugt davon dass ich mich einerseits wiederhole und

andererseits dies ausser mir genau niemanden interessiert. Jedenfalls, ich bin stolz

darauf, ein Teil davon gewesen zu sein. Danke an Alle, die diese Idee mitgetragen haben.

 

Zurück zur neuen Halle. Der Einstieg und der Umgang mit dem modernen Wesen der

Blue Box, das war gar nicht so einfach. Automatisierte elektronische Sperren, die sich

in Bezug auf die gebuchte Hallenzeit aktivieren/deaktivieren, das fällt mir momentan

als erstes ein. Dinge, die man wissen muss, wenn man dort ordiniert. Dinge auf die ich

im Laufe des Wintertrainings aber Stück für Stück draufgekommen bin. Zwei große

Vorteile hat die Halle, einerseits einen wirklich schnellen Boden, am Besten zu sehen

bei den 12-15-Mädels und bei den Aktiven Herren. Bei den Herren waren die

Kurzstrecken-Zeiten im A- wie im B-Finale jeweils unter 7,20sek pro Runde und das

aus dem Stand und bei nur 4 Runden. Die 320 Meter wurden also in weit unter 30sek

absolviert…und das bei diesem Kurven-Radius.

Der zweite große Vorteile ist die gut geplante Küche mit Lager- und Kühlraum samt

Nicht-Vorhanden-Sein eines permanenten Kantinen-Betreibers, womit die

Buffet-Mannschaft befreit aufkochen konnte:

Regina Singer

Anke Reichart

Esmeralda Softic

Renate Freßner

Karin Wutte

Riesenauswahl, leckere Sachen, wenn man sich die Eckdaten in Bezug auf verkaufte

Gerichte anhört, dann fragt man sich einerseits wie das alles produziert werden konnte

und wer das alles gefressen hat. Sensationelle Leistung der jungen Damen jedenfalls,

das Ergebnis hatte Rekord-Charakter.

 

Wer? Nicht nur die Läufer sondern erstmals auch das Publikum. Warum diesmal erstmals

nach 10 Jahren Zuschauer in der Halle waren, genau kann ich´s nicht beurteilen. Die

7-Worte-Ankündigung in einer Tageszeitung wird´s nicht gewesen sein. Dass ich sämtliche

ehemalige Highlander eingeladen hab, die mir eingefallen sind und deren Mail-Adresse ich

hatte, hat zwar zu einigen netten Wiedersehen geführt, die Menge aber auch nicht ausgemacht.

Wird wohl eine Mischung aus neue-Halle-schauen und dem Umstand sein, dass der ganze

Verein versucht hat, Bekannte-Verwandte-Freunde einzuladen.

 

Die Veranstaltungs-Partner, die waren heuer gut und zahlreich vorhanden, hier diejenigen,

die auch genannt werden wollen:

„Diageo – Don’t Drink and Skate !“

https://gasteiner.at/

https://www.billa.at/

https://www.redbull.com/at-de/

http://www.baristas.at/

https://www.metro.at/

 

Danke hier an erster Stelle an Sven, der hier extrem erfolgreich war, und an Esmeralda und

Regina für das aquirieren von Partnern.

 

Ohne Subventionen kann man solch eine Veranstaltung nicht angehen, genannt seien hier

unser immer an unserer Seite stehende Dachverband, der ASVÖ und natürlich der

Steirische Rollsportverband samt seiner seit 18 Jahren amtierenden Präsidentin Dagmar Puffing,

ohne dessen Unterstützung man hier gar nicht anzufangen braucht.

 

Ganz besonders war heuer die Eröffnungszeremonie. Das alljährliche Organisieren der Fahnen

aller teilnehmenden Bundesländer und Länder hab ich heuer gespritzt (niemandem aufgefallen?),

stattdessen haben mehrere Protagonisten (abgesehen von den Sportlern natürlich) die Sache

aufgewertet, da hätten wir einmal den Herrn Mc Schuly https://www.facebook.com/mcschuly der

mit furchterregendem Lärm den Einmarsch der highländischen Delegation begleitet hat, unseren

Ehrenpräsidenten Alonso, ausgesprochen Konsul DI Alonso Jimenez Arboleda, der für motivierende

Eröffnungsworte gesorgt hat und DJ Manuel, der für diese Veranstaltung alljährlich gerne aus

Wr. Neustadt anreist. Gerne aus Wr. Neustadt anreist? Da gehört natürlich die erste Österr.

Juniorenmeisterin (2010) aus den Reihen des SC-Highlanders genannt: Kathi Schwaiger ist immer

da, wenn es etwas zu tun gibt, immer gleich ob Feiertag des Sport oder AIT. Kathi war heuer

das was man am Film-Set wohl Best Girl nennt, also Mädchen für Alles und glücklicherweise

unterausgelastete Ersthelferin.

 

Und das alles was da gut gelungen ist, das hat Andreas Reichart auf Bildern festgehalten, und

zwar in einer Professionalität, wie wir sie bis jetzt nicht gekannt haben.

 

Viele Starter bedeuten auch viel Arbeit, das emsige Infield, das haben Karin und Wolfgang Wachswender,

Renate Trummer-Herzog und Martina Fedl gebildet, die die Zwischenergebnisse und Ergebnisse so

rasch verarbeitet haben, dass die Veranstaltung zwar mitunter hektisch aber dennoch pünktlich zu

Ende gegangen ist.

 

Ja und Ergebnis, das ist das letzte Stichwort, ein solches gab´s auch, hier einmal das Resultat aus Graz:

Wien 346 Pkt

Steiermark 301

Slowakei 301

Ungarn 221

Burgenland 197

Tschechien 181

Oberösterreich 91

Slowenien 35

Niderösterreich 34

Kroatien 2

 

Am meisten hat mich wieder die kleine ungarische Mannschaft beeindruckt, gebildet aus LäuferInnen

des TDKE Tatabanya, dem zweit-erfolgreichsten Verein bei ungarischen Meisterschaften im Jahr 2018.

Die 11-jährige Zsuzsanna Morotzs war (für mich) sicherlich die Skaterin des Tages.

 

Das Zwischenergebnis nach 2 Stationen liest sich spannend, was die Plätze 2 bis 5 betrifft, der

Gesamtsieger steht aber wohl jetzt schon fest:

 

Wien 704

Slowakei 503

Tschechien 496

Ungarn 493

Steiermark 473

Burgenland 282

OÖ 194

NÖ 91

Slowenien 35

Kroatien 19

 

Text: Hans-Peter

Fotos : http://fotos.sc-highlanders.com/?/category/362