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Graz (so sagt man halt der Einfachheit halber) hat am Pfingstsonntag als AIC-Station ein furioses Comeback gefeiert, denn dank Conny, Norbert & Co ist es gelungen, auf dem Gelände der Shoppingcity Seiersberg eine ebenso außergewöhnliche wie anspruchsvolle Rennstrecke zu finden, die – so weit ich mit den Athleten gesprochen habe – wirklich Freude bereitet hat. Und tatsächlich hatte die Strecke von allem etwas, was Speedskating ausmacht: Dynamische Kurzanstiege (so weit Schmalz in den Beinen vorhanden), speedige Flachstücke (mal mit Rücken-, mal mit Gegenwind), eine kurze, aber knackige Abfahrt und als echtes Novum einen Sprint durch eine Tiefgarage, der bei der Einfahrt durch den Licht-Schattenwechsel teils zum Blindflug wurde. Die Kombination aller dieser Elemente ergab eine unvergleichlich interessante und abwechslungsreiche Rennstrecke, die den rund 100 Teilnehmern vor allem technisch einiges abverlangte.
Für die Kinder wurde eine 150 m Runde auf dem Parkplatz ausgewiesen, wo es ebenso zu spannenden Rennen im Rahmen des AIC Kids Cups kam.
Großes Kompliment an Conny & Co, die hier wirklich einen tollen Event auf die Beine gestellt haben und großen Dank auch an die Shoppingcity Seiersberg, die das ermöglicht und unterstützt hat. Man kann wirklich nur hoffen, dass dieses Rennen keine Eintagsfliege war, sondern sich als Fixpunkt im AIC-Rennkalender etabliert. Die Voraussetzungen könnten besser nicht sein.
Anschließend an das AIC-Rennen rief Conny zum „Skate 66“ auf, einem Charity-Rennen, in dem jeder innerhalb von 66 Minuten so viele Runde wie er wollte, absolvieren konnte. Pro gefahrener Runde gingen 66 Cent an die Hilfsorganisation „Kindertraum“. Dabei schafften 80 Skater insgesamt 772 Runden, was einen Spendenerlös von exakt € 509,52 erbrachte. Ein Dankeschön an alle, die hier mitgewirkt haben.
Stärken konnte man sich hinterher beim gutsortierten Kuchenbuffet, das die Eltern des Highlander-Nachwuchses bestens organisierten. Auch hier allen Mitwirkenden ein ganz großes Kompliment, ebenso den Betreuern der Labestation und den unermüdlichen „Mädchen für alles“ Martin und Markus, die Kanaldeckel für Kanaldeckel sorgfältig mit Platten „speedskatingsicher“ gemacht haben.
Fazit des Renntages: Conny, bitte 2011 unbedingt wieder!!!!!!
Die Ergebnisse beider Rennen sind mit den Links auf der Startseite abrufbar.
Autor:
Walter Wemmer

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