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Was haben eigentlich Angela Merkel, Gerhard Schröder, Werner Faymann und
Constanze Recke gemeinsam?
Richtig! Sie wurden allesamt in verantwortungsvolle Positionen gewählt. Aber nicht nur
das, sie sind auch allesamt eitel genug, sich nach einer runden Anzahl von Tagen ihrer
ersten Regierungsphase interviewen zu lassen.
Das sieht z.B. so aus: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090311_OTS0176 |
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Die Politiker machen dies -recht fantasielos- meist nach 100 Tagen, unsere Obfrau
MMag. Constanze Recke hat die ersten 111 Tage ihrer Regierungsperiode zum Anlass
genommen, eine erste Bilanz zu ziehen (wohl auch, weil die Zahl 111 weit mehr Affinität
zum Rollsport aufweist, als die Zahl 100) und sich den heiklen Fragen von sc-highlanders.com
gestellt. |
sc-highlanders.com:
Conny, kaum zu glauben, deine ersten 111 Tage als Obfrau sind Geschichte. Höchste Zeit,
eine erste Kurzbilanz zu ziehen. Bereust du deinen Amtsantritt bereits?
Obfrau MMag. Constanze Recke:
Nein, ich bereue es nicht!
Ich wünsche mir nur, noch mehr Mitglieder motivieren zu können, mitzuhelfen.
Denn davon lebt ein Verein.
sc-highlanders.com:
Wie beurteilst du die Kooperationsbereitschaft deiner VorstandskollegInnen?
Constanze Recke:
Bis jetzt kann ich mich nicht beschweren. Wenn ich ein Anliegen anspreche, versuchen alle
ihr Bestes um die Dinge zu erledigen.
sc-highlanders.com:
Stichwort Wirtschaftskrise. Diese macht ja leider auch um den SC-Highlanders keinen Umweg.
Gibt es zur Zeit aus deiner Sicht überhaupt eine Möglichkeit, sinkende Sponsoreneinnahmen
zu kompensieren?
Constanze Recke:
Nun ja, wir werden seit 2008 immer mehr durch unseren Dachverband ASVÖ unterstützt, was sicher
schon manchen Sponsorenrückzug wettgemacht hat. Vor 2008 haben wir diese Möglichkeit der
finanziellen Unterstützung leider vernachlässigt.
Des Weiteren versuche ich immer wieder Projekte zu finden, von denen unser Verein finanziell sowie
inspirativ profitieren kann. Beispielsweise nehmen wir zur Zeit an den Projekten "Richtig Fit für ASVÖ
Vereine", "Schule und Verein" sowie "Handicap ohne Handicap" teil. Es geht in diesen Projekten in
erster Linie um die Förderung der Trainer im Umgang mit Nachwuchs-, Vereins- und Gesundheitssport
und um die Verbindung dieser sporttragenden Säulen.
sc-highlanders.com:
Abschliessend zu etwas Erfreulichem. Die Freiluftsaison steht vor der Tür. Der Verein hat in diesem
Winter immens viel in Zurverfügungstellung von Trainingsinfrastruktur investiert. "Training" und
"Nachwuchs" sind zur Zeit die grössten Kostenstellen im Vereinsbudget.
Knüpfst du an das ständig verbesserte Training auch eine gewisse Erwartungshaltung in puncto
Leistung?
Constanze Recke:
Mein persönliches Hauptanliegen in der Nachwuchsförderung liegt darin, junge Menschen zu bewegen
und ihnen Spaß und Freude am Inline-Skaten zu vermitteln. Wenn uns dies gelingt, bin ich schon sehr
zufrieden und freue mich umsomehr, wenn der Ehrgeiz steigt und die jungen Sportler in das
Wettkampfgeschehen einsteigen. Um dies zu erreichen braucht man heutzutage sehr viel Feingefühl
und ich glaube, unser Trainerteam ist da auf einem sehr guten Weg.
Die Leistungssteigerung kommt dann von ganz alleine. Wir, der Verein können nur die Mittel zur
Verfügung stellen. Die Umsetzung liegt dann bei den Sportler selbst. Zur Zeit sehe sich großes Potential
und Engagement bei unserem Nachwuchs und denke, dass wir auf einem sehr guten Weg sind.
Ergebnisse bei Wettkämpfen zeigen ganz deutlich, dass sich unsere Youngstars ständig verbessern
und der Konkurrenz zeigen, dass sie dazu gehören.
Das Interview hat Hans-Peter für sc-highlanders.com mit Obfrau MMag. Constanze Recke am 14.04.2010 geführt.
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