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Gradwohl Indoor Trophy, The Final, 28.02.2010


Die Schlacht ist geschlagen.

4 Bundesländer, 9 Vereine, 68 StarterInnen, viele Zuschauer, 44 Rennen, 1 Bundesländervergleichskampf,
viele Gaststarter, 1 Blumenzeremonie, viel Prominenz, 1 Siegerehrung und das Alles in 3,5 Stunden, man
kann mit Fug und Recht von einer eher kurzweiligen Veranstaltung sprechen.

"Hier wächst ein zartes Pflänzchen heran...." wusste ÖRSV-Präsident und Masters-Starter Erwin Ulreich zu
zitieren. Ja, sehe ich auch so. Wir haben es versucht, und ich denke wir haben es erfolgreich versucht, eine
Indoor-Serie in der österreichischen Rennlandschaft zu implementieren. Gerne verweise ich nochmals auf die
richtige Premiere im burgenländischen Mattersburg am 30.01.2010, die schon in seltsam entspannter, aber
extrem angenehmer Atmosphäre über die Bühne gegangen ist. In Graz hatten wir nun die nahezu doppelte
Starteranzahl, jedoch die gleiche Hallenzeit zur Verfügung. Trotz zusätzlicher Vorläufe ist sich´s genauso
ausgegangen wie es der perfekte Zeitplan von Excel-Chef Andreas Wutte vorausgesagt hat.
Was hatten wir (Dagmar, Gottfried, ich) für Bedenken, was da alles nicht funktionieren könnte.....und als ich
die Startnummern 11 und 60 für das Bonusrennen der Aktiven Herren durchsagen durfte, war die Enttäuschung
in der Stimme von Oberkampfrichter Gottfried Kröll nicht zu überhören:"Das letzte Rennen..."

Was uns im Infield betraf (also die Kampfrichter Dagmar Puffing und Gottfried Kröll, um sie offiziell zu nennen,
Hütchenwart und gute Seele für Allfälliges Martin Singer, und ich selbst) so hätte der Renntag ewig so weitergehen
können. Renntechnisch sind mir keine Fehler aufgefallen, das Kampfgericht (das man nicht oft genug loben kann),
hat fehlerlos gearbeitet. DJ Motte war noch relaxter und cooler als sonst, bei Rennleiterin Sandra hingegen ist
spätestens nach Ende der Vorläufe ein bis in´s Infield unübersehbarer Rauch aus den Ohren aufgestiegen.
Wie der Platzsprecher gearbeitet hat, darf hier nicht beurteilt werden. Das Kuchen-Kaffee-Buffet der HighMütter
unter der charmanten Regie von Regina Singer war nicht nur köstlich sondern ist auch gut angekommen, wie der
Kassastand angezeigt hat. Ob der CD-Verkauf läuft, wird sich in Kürze zeigen, eine kleine Vorschau hat geniale
Fotos zum Vorschein gebracht, Marcus Auer von Colourspace.Com hat wieder ganze Arbeit geleistet.

Mein permanenter Blick war ja auf die Tribüne gerichtet, auffällig war ein stetiges Kommen und Gehen, ebenso
auffällig war aber auch die gehäufte Anwesenheit von geladenen Ehrengästen und Gästen so wie insgesamt die
Gesamtzahl der anwesenden Zuseher ungewohnt hoch war. Beachtlich, vor Allem bei den Langstreckenrennen
war die Stimmung im Publikum. Echt tolles Erlebnis und ein beträchtlicher Lärmpegel.

Ja, und eigentlich ist es an diesem Tag ja um Rollsport gegangen. Und der wurde in seiner besten Form geboten,
über 60, technisch durchwegs versierte SkaterInnen haben Rollsport vom Feinsten serviert. Garniert wurden die
Positionskämpfe der burgenländischen und steirischen Kader von vielen Gästen aus Wien und Niederösterreich.
Nachträglich gesehen eine Top-Idee von Andi, den Wettkampf offen auszuschreiben. Ich konnte es als Platzsprecher
nicht und ich kann es auch jetzt nicht: Neutral sein. Soll heissen, dass die (in der "Norma per L´attivita, Corsa,
Edizione 2010" des Italienischen Rollsportverbandes geregelte) exakte Hallenvermessung und Hütchensetzung
von Andi vor allem heimische SkaterInnen zum kontrollierten Überholen auf der Innenbahn animiert hat, hat mich
beim Kommentieren von den Schuhen gerissen. Wie bereits in Mattersburg haben wieder unsere Juniorinnen für
publikumsgerechte Action gesorgt. War in Mattersburg noch Steffi Tauscher für den "Domino-Effekt" verantwortlich,
so hat´s diesmal Julia Neumann etwas übertrieben. Einem konsequenzfreien Sturz auf der Sprintstrecke folgte ein
doch schwerer Sturz auf der Langstrecke was dazu führte, dass Julias Tag im Krankenhaus geendet hat.
Schwere Schulterprellung und ein einwöchiges Tragen eines Tornisters, das sind Julias Resultate aus diesem
Renntag. Wir alle wünschen Dir alles Gute!
Und das Ergebnis war dann eigentlich schon auch wichtig. 160:151 Punkte war der Vorsprung nach der ersten Station,
331:299 lautet nun das Gesamtergebnis. Das bedeutet, dass die "Gradwohl Indoor Trophy" ihr erstes Lebensjahr in
der Steiermark verbringen darf!
Die kurz-bündige, jedoch stimmige Siegerehrung wurde von den Herren Karl Gradwohl, DI Christian Purrer
(Präs. ASVÖ STmk), Ing. Erwin Ulreich (Präs. ÖRSV) und Lukas Schwaiger routiniert und charmant zugleich vorgenommen.
Die geehrte Frau Präsident war zu Tränen gerührt.

Ich bin überzeugt davon, dass wir hier etwas grossartiges in die Welt gesetzt haben. Es gilt nun, das Erlebte
und das Gesehene zu verarbeiten und gegebenenfalls zu verbessern. Hier nochmals die teilehmenden Vereine
und Beteiligten an diesem historischen Event.

ATSV Ternitz
B-L Austria Wieselburg
5Wheelers Wien
Skate4Win Wien
ÖISC Wien
ÖISC Burgenland
UES Eisenstadt
ATUS Zeltweg
SC-Highlanders

Die Veranstaltungssponsoren:

Gradwohl Transport GmbH
Lidl Österreich GmbH
Österr. Post AG
DB Schenker

Das Organisationsteam:

Andreas Wutte
Hans-Peter Kraus
Susanne Fuchs
Michael Eisl
Sandra Metzger
Martina Fedl
Regina Singer
DJ Motte
Martin Singer
und viele, viele andere Helferlein

Text: Hans-Peter

Results: KLICK

Fotos: www.colourspace.com

ein Vorgeschmack:





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