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Zum bereits vierten Mal nach 2004, 2006 und 2007 hat der ÖRSV dem SC-Highlanders den
Zuschlag erteilt, die Staatsmeisterschaften im Rollschnelllauf Straße auszurichten.
Der Ort der Durchführung war immer die flache 400m-Asfaltbahn im Josef-Fliesser-Stadion in
Eibiswald und auch 2009 wird an dieser Tradition festgehalten. Hier ein kleiner Epilog als Prolog.
Im Jahr 2003 wurde auf Idee und Betreiben des ehem Obmann-Stellvertreters Otto Stelzl
quasi als Generalprobe für die ÖM erstmals die Steirischen Meisterschaften auf dieser
Anlage ausgetragen. Julia Niederl, Wolfgang Köstenbauer, Bernd Lenz und Andreas Wutte
waren die ersten Steirischen Meister.
Aufgrund der gelungenen Veranstaltung hat sich der Verein gemeinsam mit der bereits damals
amtierenden Landespräsidentin Dagmar Puffing um die Ausrichtung der ÖSTM 2004 erfolgreich
beworben. Noch leichte Erfahrungsmängel, ein nicht ganz sattelfestes Kampfgericht und ein
für österreichische Verhältnisse Riesenstarterfeld von 56(!) Herren in der Allg. Klasse liessen
die Veranstaltung selbst trotz Riesenaufwand leider nicht zum gewünschten Rundumerfolg werden.
Sportlich gesehen hat eine der beiden damaligen Highlander-Damen der Aktiven-Klasse eine der besten
Leistungen in der Vereinsgeschichte abgeliefert: Emese Dörfler-Antal siegt auf allen 4 Distanzen
und wird Österreichische Staatsmeisterin 2004 im damals noch üblichen Vierkampf.
Im Jahr 2005 verzichtete der Verein auf eine Bewerbung und sammelte lieber weitere Erfahrung als
Veranstalter durch die Ausrichtung der Steirischen Station des Alpe Adria Cup, bei der über 100
TeilnehmerInnen aus 5 Nationen begrüsst werden durften. Eine vor Allem für den Nachwuchs sehr
wichtige Rennserie, die leider seit dem Ausscheiden von Peter Krause und Ales Gros aus unserem
Sport nicht mehr ausgetragen wird.
Mit ihrem ersten Antreten für den SC-Highlanders leiteten Conny Recke und Martina Fedl eine
Wachablöse bei den Aktiven Damen im Verein ein. Martina Fedl wurde auf Anhieb Steirische Meisterin.
Bei den Herren gelingt dieses Kunststück Wolfgang Köstenbauer gegen einen übermächtig
erscheinenden Andi Wutte. Der Autor dieser Zeilen stürzt bei diesem Wettkampf so schwer, dass
ihm nicht nur 4 Finger wieder zusammengenäht werden müssen, sondern er sich seither nur noch als
Helfer bei Wettkämpfen in Eibiswald betätigt.
Im Jahr 2006 ist es wieder soweit. 132 StarterInnen aus 14 Vereinen dürfen wir bei den ÖSTM 2006
begrüssen. Erstmals werden Staatsmeistertitel und Meistertitel pro Distanz vergeben und erstmals
hält das internationale Regelwerk im Österreichischen Rollsport Einzug. Diesmal ist die Veranstaltung
ein voller Erfolg, sportlich für den Verein jedoch nur mittelmässig. Der Nachwuchs erringt zwar stolze
19 Silber- und Bronzemedaillen, die Aktiven halten sich jedoch eher zurück. Unser Obmann Köstenbauer
feiert bei diesen ÖSTM seinen vermutlich grössten sportlichen Erfolg mit dem 3. Rang und damit Bronze
über 200m. Andi Wutte erringt einmal Bronze auf der Langdistanz und in einem legendären Staffelrennen,
welches zu einer Disqualifikationsorgie sondergleichen ausartet, erringt die Highlander-Staffel
Hollerer-Perwein-Wutte die Silbermedaille. Platzsprecher damals wie auch 2005 war ein gewisser
Martin Haydn.
Damit nicht genug, veranstaltet der Verein im September abermals eine Station des Alpe Adria Cup und
zugleich die Steirischen Meisterschaften. Aufgrund von Dauerregen und Temperaturen knapp über dem
Gefrierpunkt finden diese Wettkämpfe in sehr familiärer Atmosphäre statt. Die Steirischen Meistertitel
teilen sich bei den Damen Conny und Martina schwesterlich, bei den Herren siegt Andi Wutte. Die
Moderation machen Köstenbauer und Kraus in Doppelconference so gut, dass sie diesen Versuch nie
mehr wiederholen werden.
Im Jahr 2007 scheint es bereits völlig normal, die ÖSTM zu veranstalten. Diesmal dürfen wir bereits
140 StarterInnen aus 16 Vereinen begrüssen. Sportlich geht aus Steirischer Sicht die Post ab.
11 Gold- 14 Silber- und eine unbekannte Anzahl von Bronzemedaillen gehen an den SC-Highlanders.
Der Steirische Verband ist mit 19 Gold-, 18 Silber- und 11 Bronzemedaillen erstmals seit seiner
Gründung der erfolgreichste Landesverband bei Staatsmeisterschaften, der SC-Highlanders immerhin
(hinter dem SC Latella-Wörgl) der zweiterfolgreichste Verein, gemessen an Medaillen. Ein gewisser
Daniel Krobath wird in Rekordzeit österreichischer Meister Schüler B über 300m, ein Rekord, der bis heute
Gültigkeit hat. Die erstmals für den Verein startende Nicol Schaffer bei den Damen und Bernd Lenz bei den
Herren werden die erfolgreichsten Highlander. Die Menge der errungenen Nachwuchspodestplätze wird
sich in der näheren Zukunft nur schwer toppen lassen. Der organisatorsiche Aufwand für diese Veranstaltung
nimmt Formen an, die nur noch schwer zu bewältigen sind, die Anzahl der Helfer geht jedoch eindeutig
zurück.
Nicht zuletzt unter dem Eindruck der selbstauferlegten Organisationsstandards und aufgrund leistungssportlicher
Ambitionen im Hinblick auf die nahe EM in Gera verzichtet der Verein 2008 erstmals nach 5 Jahren auf die
Ausrichtung von Wettkämpfen.
Und 2009?
Wir arbeiten daran!
Text: Hans-Peter
Surf: http://www.sc-highlanders.com/news/bahnimwinter06.php
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