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Bereits am Samstag, 11.04.2009 haben wir (Conny, Martina, Markus, Norbert, Ich) uns mit 2 vollbeladenenen
Kombis auf den Weg in die Toskana gemacht, um uns im GoToSpeed-Trainingslager als Abrundung des
ausklingenden Wintertrainings den letzten Schliff für die bevorstehende Rennsaison zu holen.
Gewohnt haben wir diesmal kostengünstigst im Appartement-Trakt des Hotels Eden, welcher zwar mehrere
Dekaden hinter dem gängigen technischen Standard hinterherhinkt, aber im Prinzip zweckmässig und eben
günstig war. Nachdem wir noch nie vorher so spät im Jahr in Marina waren, haben wir es erstmals nicht als
menschenverlassene Geisterstadt, sondern als bunten, blühenden, hübschen Ferienort erlebt.
Nach einem erholsamen Sonntag, den wir mit Gewöhnung an den Asphalt und flanieren verbracht haben, standen
von Montag bis Freitag insgesamt 10 Trainingseinheiten (8xBahn, 2xStrasse) am Programm, deren Schwerpunkt
in der Verbesserung der individuellen Technik und Grundfertigkeiten gelegen ist. Wie auch in den vergangenen
Jahren ist die hochprofessionelle Planung der Trainings dem sportlichen Leiter des Camps (und zukünftigen
deutschen U23-Nationaltrainer im Eisschnelllauf) Andre Unterdörfl oblegen, der es wieder zustandegebracht hat,
für jedes Leistungsniveau den richtigen Mix zusammenzustellen. Die Umsetzung wurde nicht nur von dem ab Mittwoch
anwesenden Wolfi Kö-bauer (Genau! Man muß 800km reisen, um mit Wolfi trainieren zu dürfen), sondern auch
von den anwesenden Top-Skatern aus Andre´s Berliner Trainingsgruppe, allen voran Viktor Wilking, Jakobine Wolf,
Albrecht Döring allerbestens unterstützt.
Abgesehen davon, dass wir uns technisch relativ und vergleichsweise recht gut präsendiert haben, hat mir besonders
das interessierte highlandische Auftreten gefallen. Kaum zeigt jemand technische Tipps und Tricks, haben auch schon
die Fotoapparate und Kameras von Martina und Conny geklickt und gesurrt. Eine Einstellung, die irgendwann belohnt
werden wird.
So ewiglang wir uns auf diese Woche "hingefreut" haben, so flugs war sie dann auch wieder vorbei und wir durften die
Heimreise antreten.
Was haben wir mitgenommen?
Sicherlich die Erkenntnis, dass -bei aller selbstverständlichen Notwendigkeit eines wettkampfspezifischen Trainings- an den
technischen Grundfertigkeiten permanent gearbeitet werden muß, weil man ansonsten seine Leistungsfähigkeit deckelt.
Sicherlich aber auch die Tatsache, dass es schon recht geil ist, eine Woche in Italien nur mit Skaten zu verbringen.
Was ist uns sonst noch aufgefallen?
Die Sportstätte des A.S.Marina ist sowas von fantastisch, dass man nur neidisch ist.
Die vereinsskatenden italienischen Kinder sind den unseren nicht unähnlich.
Es gibt Leute, die können jeden Tag Pizza essen.
Text: Hans-Peter
Surf:
http://www.xspeed.org/
http://www.gotospeed.com/
http://www.inline-group-reusstal.ch/
http://www.marinadigrosseto.info/
Surf the Past:
(Trainingslagerbericht von Hedda und Hansjörg aus dem Jahr 2003):
http://www.sc-highlanders.com/news/grossetoweber.htm
Fotos: Conny


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