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Der AIC geht in die entscheidende Phase.
Ich gebe es zu, als die heurigen AIC-Stationen festgestanden sind, war Salzburg für mich der
heisseste Tip für eine neuerliche Absage.
Und zwar deswegen, weil ich es mir nicht vorstellen konnte, dass man es heutzutage mit dem
Budget einer Rollsportveranstaltung schaffen kann, einen Innenstadt-Rundkurs in einer Landeshauptstadt
für vier Stunden zu sperren und fachgerecht abzusichern. Nun, dem Team des ISCS rund um Nik Porkert
ist das gelungen, dazu, und auch zur Wahl der Location ist aufrichtig zu gratulieren.
Ein tolles Bild gab auch der Start der Nachwuchsbewerbe ab. Positiv ungewohnt war der Anblick von
über 30 startenden Kindern und Jugendlichen. Gewohnt hingegen, dass der High-Nachwuchs keinen
Renntermin auslässt. Celine belegt bei Schüler B Rang 6, Katharina Thien fährt hier wie gewohnt auf´s
Stockerl und belegt Rang 2. Die Schüler A haben zwei Runden zurückzulegen, Michelle fährt hier auf
Rang 5.
Das Hauptrennen der Damen wird von den Protagonistinnen ungemein schnell begonnen, dennoch dauert
es 5 Runden bis sich die endgültige 11-köpfige Spitzengruppe bildet. Gradwohl Racing erbringt in diesem Rennen
aus meiner Sicht die stärkste Leistung in dieser Saison, dennoch können sich die beiden Sprinterinnen
Silvana und Martina am Ende nicht durchsetzen und belegen die Ränge 4 und 6. Conny kann sich problemlos
in der Spitzengruppe halten und wird 8, Nicol stürzt in der Abfahrt und fällt weit, auf Rang 16, zurück.
Durch diese mannschaftlich geschlossene Leistung sollte sich das Team in der Gesamtwertung auf Rang 2
verbessert haben.
Ebenfalls ihre beste Saisonleistung erbringt Ulrike Anibas mit einem tollen 14. Rang, Steffi Tauscher kann das
hohe Anfangstempo diesmal nicht mitgehen und belegt am Ende Platz 17. Daniela Eibel hat nun ihren zweiten
Halbmarathon in den Beinen, sie fährt 2 Runden in der Spitzengruppe mit, muß dann zwar reissen lassen, fährt
jedoch in solidem Tempo das Rennen zu Ende und belegt Rang 23.
Ein international gut besetztes 85-köpfiges Herrenfeld liefert dem fachkundigen Publikum einen Leckerbissen ab, die Mannschaft
von Latella-Powerslide, augenscheinlich unterstützt vom x-tech-Weltcupteam versucht zwar sehr früh, eine
Entscheidung zugunsten des Team-Leaders Andrea Bighin herbeizuführen, scheitert jedoch schlussendlich an
einem überragenden Thomas Boucher und irgendwie auch am eigenen Unvermögen (Andre Wille verzählt sich
leider und fährt eine Runde zuwenig). Andi Wutte ist diesmal proaktiv in die Vorentscheidung involviert, belegt am
Ende als bester Highlander Rang 13, Highlanders 1 d.s. Hollerer, Lenz, Weber, Müller belegen geschlossen wie immer
die Ränge 15, 17, 20 und 25. Börni Siegel wird 26ter. Die Ehre der stark dezimierten Truppe von Highlanders 2 hält
Norbert Schrapf in respektabler Zeit mit Rang 32 hoch, Walter Wemmer wird 66ter, Reinfried glänzt das dritte Mal
in Folge durch unentschuldigte Abwesenheit, ich selbst das dritte Mal in Serie durch inaktive Anwesenheit.
Als Zuschauer habe ich die taktische Dramaturgie der Rennen sehr genossen und war überrascht über die insgesamt
hohe Zuschauerfrequenz, welche sicherlich auf die zentrale Lage der Strecke zurückzuführen ist, gut zu
beobachten war jedoch leider, wie sich das Publikum -teils kopfschüttelnd- mangels Informationen relativ schnell von
der Rennstrecke verabschiedet hat, schade. Wir (Vereine, die wir Rennen veranstalten) wissen, wie knapp die
Rennkasse ist, aber auf gewisse Dinge darf man nicht verzichten. Hier hätte man durch Einsatz eines guten
Platzsprechers nachhaltig einen guten bis sehr guten Eindruck hinterlassen können. Und noch etwas muß ich
einfach anmerken: Schade, dass die Veranstalter die schöne und mustergültig würdige Siegerehrung in Fohnsdorf
nicht gesehen haben, sie hätten etwas lernen können. Bei allem gebotenen Respekt vor dem vermutlich hohen
Gesamtarbeitseinsatz, aber "drei umgedrehte Getränkekisten und ein Handtuch drüber", das geht wirklich nicht.
Text: Hans-Peter
Surf & Results: www.skate-night-salzburg.at
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