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Vorschau EM - 4 Fragen an...

 

...die Teilnehmer aus den Reihen des SC-Highlanders.

Von 20.07.-27.07.2008 finden die Europameisterschaften im Rollschnelllauf im
thüringischen Gera (rund 2,5 Stunden von Berlin entfernt) statt.
Martina Fedl und Andreas Wutte werden dort in Diensten des Österreichischen
Nationalteams an den Start gehen.
Am 27.07.2008 zusätzlich noch der Marathon der Masters, bei dem Markus Hollerer
in der AK30 und Bernd Lenz in der AK40 die Vereinsfarben hochhalten werden.

Ehre genug und Grund genug, die Teilnehmer zu befragen, was sie sich von diesem
Großereignis erwarten.

Gleich 2 Sportler aus dem Verein bei der EM und 2 Sportler bei der EM der Masters.
Eigentlich sensationell allein schon die Nominierungen.
Was meint ihr, woran liegt das?


Martina Fedl:
Ich glaube, dass wir alle zusammen sehr gut trainiert haben und jeder Einzelne hat sein Potenzial ausgebaut.
Die Rennen der bisherigen Saison sind gut verlaufen und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Andreas Wutte:
In erster Linie liegt es an jedem selbst, die Motivation aufzubringen jeden Tag zu trainieren. Aber es liegt sicher
auch daran, dass es ein geplantes Vereinstraining gibt, welches individuell auf die Rennen der Athleten abgestimmt
ist. Mein Motto: Es spielt sich alles im Kopf ab. Und Zeit findet man immer, denn der Tag hat 24 Stunden!


Habt ihr euch speziell auf dieses Highlight vorbereitet und wenn ja, wie?

Markus Hollerer:
Ja, hab´ ich schon. Mein Training wurde großteils von Andi Wutte geplant.

Martina Fedl:
Jein! Dass ich mich in dieser Saison nur für die EM vorbereitet hab´ - sicher nicht. Ich habe immer gesagt, dass die
Staatsmeisterschaften und der AIC heuer meine Ziele sind. Alles Weitere hat sich dann ergeben. Aber seit den Staatsmeisterschaften
wird fleissig an der fehlenden Technik und der fehlenden Kondition gefeilt. Funktioniert zur Zeit recht gut.

Andreas Wutte:
Eigentlich bereite ich mich das ganze Jahr speziell auf die verschiedenen Höhepunkte einer Saison vor. In diesem Jahr
auf die Staatsmeisterschaften in Wörgl und Wien und natürlich auf das Kriterium in Gera, wo ich gute Leistungen erbringen
musste, um überhaupt zur EM fahren zu dürfen.
Seit ich zur EM nominiert bin, hab´ ich meinen Trainingsplan natürlich darauf abgestimmt, wenn ich auch zugeben muß, dass
ich das ohnehin seit Beginn des Jahres gemacht habe.

An welchen Bewerben nehmt ihr teil und welche Erwartungen und Ziele habt ihr?

Bernd Lenz:
Bereits 2001 in Hannover durfte ich die österreichischen Farben vertreten und war auf Anhieb einer der besten Österreicher.
So gesehen hab´ ich mir die Latte schon recht hoch gelegt. Nach meiner langwierigen Verletzung im Vorjahr ist es heuer
vielleicht noch zu früh, die schnellen Italiener zu ärgern, aber ich will im Mastersmarathon auf jeden Fall mein Bestes geben.

Markus Hollerer:
Einen schönen Mastersmarathon erleben, einen Top20-Platz erreichen und zufrieden nach Hause fahren.


Martina Fedl:
Ich habe mich für den Marathon qualifiziert, wahrscheinlich wird auch noch das 10.000m-Eliminationsrennen dazukommen.
Die Bahnwettkämpfe werde ich als Zuschauer erleben, da erwarte ich mir zum Einen spannende und spektakuläre Rennen
und zum Anderen, dass mir vor Augen gehalten wird wieviel Arbeit mir noch bevorsteht, dort einmal mithalten zu können.
Es sollte jedenfalls der beste Motivationsschub sein, den ich mir holen kann.
In meinen eigenen Rennen möchte ich alles daran setzen, so lange wie möglich durchzuhalten, ganz einfach mein Bestes
geben und schauen, was am Schluss dabei rauskommt. Und dann weiß ich, wieviel mehr an Training ich im Winter einbauen
muss.

Andreas Wutte:
Ich möchte konstante Leistungen erbringen und das Team unterstützen. Ein Top20-Platz wäre natürlich schön, aber die
Durchführbarkeit hängt in erster Linie von der Aufgabenverteilung im Nationalteam ab.
Jedenfalls werde ich zwei bis drei Bewerbe auf der Bahn, zwei Strassenbewerbe und natürlich den Marathon fahren.

Wollt ihr eurer Fangemeinde sonst noch etwas bemerkenswertes mitteilen?

Bernd Lenz:
Es ist einfach ein geiler Sport!

Andreas Wutte:
Das Großereignis des Jahres steht ja für mich noch an, das ist jedoch nicht die WM im September, sondern die Geburt
unseres ersten Jungen, und die Vorbereitung auf dieses Event ist viel schwerer als auf jedes Rennen, auf das ich mich je
vorbereitet habe. Ab dann weiß ich endlich, was ich mit der restlichen Zeit mache, in der ich normalerwweise schlafe :-)

Martina Fedl:
Ich freue mich echt schon riesig auf diese Woche!!



Informationen über und rundum die Em gibt´s auf folgenden Seiten:

http://www.speedskate-em2008.com/

http://www.speedskating-em.de/

sowie tägliche Updates während der EM im Highlanders Forum

Text: Hans-Peter

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