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INLINEInline-Speedskating


aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Speedskating ist eine Disziplin im Inlineskaten, in der regelmäßig nationale und internationale Wettbewerbe wie zum Beispiel Weltmeisterschaften und Europameisterschaften durchgeführt werden. Die Fédération Internationale de Roller Sports verfolgt das Ziel einer Aufnahme der Sportart in die Olympischen Sportarten.[1] Inline-Speedskating ist Sportart der World Games

Wettkampf

Taktik

Die taktische Ausrichtung eines Speedskating-Rennens ist dem eines Radrennens sehr ähnlich. Durch das Ausnutzen des Windschattens entstehen so genannte Züge oder Pulks. Während des Renngeschehens wird häufiger attackiert um langsame oder unliebsame Gegner abzuschütteln, oder gar die Rennentscheidung ohne Massensprint herbeizuführen. Durch die Organisation in Teams ergeben sich für die einzelnen Teammitglieder verschiedene Rollen. Häufig kommt es zu einem Massensprint, bei dem jedes Team versucht ihren Leader zum Sieg zu führen.

Wettkampfarten

Die Wettkämpfe gehen über verschiedene Distanzen und werden auf unterschiedlichen Kursen ausgetragen.

Bahnrennen

Bahnrennen werden auf Beton-, Asphalt- oder Kunststoffrundbahnen ausgetragen, welche zwischen 125 m und 400 m lang sind. Es wird links herum gelaufen.

Straßenrennen

Ein Straßenkurs gleicht der Bahn jedoch muss dieser nicht rund sein. Er kann also zum Beispiel auch Rechtskurven beinhalten. Seine Länge variiert zwischen 250 m und 10.000 m.

Langstreckenrennen

Diese Rennen sind auch für Fitnessskater geeignet. Denn die größeren Streckenlängen (typisch sind Halbmarathon- und Marathonstrecken, es finden aber auch Rennen auf anderen Distanzen statt) und die wenigen Kurven bieten auch konditionsstarken oder technischschwachen Fahrern ein eindrückliches Erlebnis auf abgesperrten Straßen.

Indoorrennen

Rennen in der Halle erinnern aufgrund der geringen Rundenlänge an Shorttrack.

Ausrüstung

Die Ausrüstung eines Speedskaters besteht mindestens aus einem Paar Speedskates, sowie einem Sporthelm. Standard ist auch ein Rennanzug aus eng anliegenden Stoff. Er vermindert den Luftwiderstand und verhindert das Ziehen am Trikot.

Technik

Der Schlittschuhschritt beim Speedskating unterscheidet sich vom Fitness-Skating am Auffälligsten durch eine tiefere Position. Wichtiger als die Reduktion des Luftwiderstandes durch eine möglichst tiefe Position des Oberkörpers ist ein tiefer Körperschwerpunkt. Dies ermöglicht einen längeren Abdruckweg des Beines und erhöht so die Kontrolle. Dazu müssen die Knie stark angewinkelt werden. Wie beim Eisschnelllaufen versucht man, möglichst lange (auf einem Bein) zu gleiten und mit der Verlagerung des Körpergewichts Vortrieb zu erzielen. Die Gleitphase wird dabei durch den Abdruck über das Gleitbein aufgelöst. Dabei wird im Wesentlichen über die Ferse gedrückt, während sich der Körperschwerpunkt vom abstoßenden Bein weg bewegt. Am Ende dieses Abdrucks setzt das neue Gleitbein auf und der Skate des gestreckten Abdruckbeines löst sich vom Boden. In der Erholungsphase wird er in einem Halbkreis zurück zur Anfangsposition hinter das Gleitbein geführt.

Nur zum Beginn der Gleitphase und Abschluss der Abdruckphase haben beide Skates für kurze Zeit gleichzeitig Bodenkontakt (Doppelstützphase). Entscheidend bei der Abstoßbewegung ist, dass das Bein und die Körperflanke in einer Linie bleiben. Nur so trifft der Abstoß voll den Körperschwerpunkt, was zu einer effektiven Beschleunigung und Fahrweise führt.

 

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